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FAQ & Due Diligence

Häufige Fragen zu UNIFINA

Antworten für Endkunden, Berater, Investoren, Softwarefirmen und Partner.

Endkunden

Endkunden

Ist UNIFINA unabhängig?

Ja. UNIFINA ist als neutrale Software- und Entscheidungsplattform konzipiert: keine Produktvermittlung, keine Kickbacks, keine Bank- oder Versicherungsbindung.

Ja. UNIFINA ist bewusst als unabhängige Software- und Entscheidungsplattform aufgebaut. Der zentrale Unterschied zu vielen klassischen Beratungs- und Vertriebsmodellen liegt darin, dass UNIFINA wirtschaftlich nicht vom Verkauf einzelner Finanzprodukte abhängig sein soll. Die Plattform soll Nutzern helfen, ihre Situation zu verstehen, Optionen zu vergleichen und Folgen sichtbar zu machen – ohne dass daraus automatisch ein Produktabschluss entstehen muss.

Warum diese Trennung wichtig ist

Finanzplanung wird problematisch, wenn Analyse, Empfehlung und Produktverkauf im selben wirtschaftlichen Interesse liegen. Dann kann eine fachlich korrekte Vorsorgelücke in eine produktgetriebene Lösung übersetzt werden. UNIFINA trennt deshalb Analyse, Simulation und Entscheidungsgrundlage vom Produktvertrieb. Die Plattform zeigt Zusammenhänge zwischen Vorsorge, Steuern, Immobilien, Vermögen, Familie und Lebensereignissen. Sie soll nicht bestimmen, welches Produkt gekauft wird.

Was das für Nutzer bedeutet

Nutzer erhalten eine strukturierte Grundlage, um selbst zu entscheiden oder gezielt externe Unterstützung beizuziehen. Für Investoren und Partner ist diese Trennung ebenfalls zentral, weil daraus ein skalierbares Softwaremodell entsteht, das nicht von Provisionen, Retrozessionen oder Vertriebsvereinbarungen lebt.

Wo liegen meine Daten?

Die Plattform ist auf Schweizer Hosting, Datenminimierung und eine geschützte Dokumentenablage im i-Tresor ausgelegt.

Finanz-, Vorsorge- und Steuerdaten sind besonders sensible Lebensdaten. Deshalb ist Datenschutz bei UNIFINA nicht als Zusatzfunktion gedacht, sondern als Grundprinzip der Architektur. Die Plattform ist auf Schweizer Datenhaltung, klare Zugriffskonzepte, Datenminimierung und geschützte Dokumentenablage ausgelegt.

Schweizer Datenhaltung

Der operative Zielzustand ist Hosting in der Schweiz unter Berücksichtigung des Schweizer Datenschutzgesetzes und, soweit relevant, der DSGVO. Für Nutzer, Berater, Verbände und institutionelle Partner ist entscheidend, wo Daten liegen, wer darauf zugreifen kann und wie lange sie gespeichert werden.

i-Tresor

Der i-Tresor ist als sicherer Bereich für Vorsorgeausweise, Policen, Steuerunterlagen, Hypothekendokumente, Vollmachten und weitere Unterlagen vorgesehen. Die Dokumente sollen nicht verstreut in E-Mails, Papierordnern und Portalen liegen, sondern strukturiert in einem Finanzkontext nutzbar sein. UNIFINA verkauft keine Nutzerdaten und baut kein Geschäftsmodell auf Werbeprofiling oder Datenhandel auf.

Wem gehören meine Daten?

Die Daten gehören dem Nutzer. UNIFINA versteht sich als technische Plattform, nicht als Eigentümer der Finanz- und Dokumentendaten.

Die Daten gehören jederzeit dem Nutzer. UNIFINA versteht sich nicht als Eigentümer der eingegebenen Finanzinformationen, hochgeladenen Dokumente oder erzeugten Planungsdaten. Die Plattform stellt Werkzeuge bereit, um diese Informationen zu strukturieren, zu analysieren und für Entscheidungen nutzbar zu machen.

Datenhoheit

Der Nutzer entscheidet, welche Daten er erfasst, welche Dokumente er ablegt und ob Informationen mit einem externen Berater oder Spezialisten geteilt werden. Diese Datenhoheit ist besonders wichtig, weil Finanzplanung oft Jahrzehnte betrifft: Pensionierung, Immobilien, Nachlass, Vorsorge und Familie sind keine kurzfristigen Konsumdaten.

Kein Datenhandel

UNIFINA verfolgt ausdrücklich kein Modell, bei dem Nutzerdaten an Produktanbieter, Werbenetzwerke oder Datenhändler verkauft werden. Langfristig sollen Export-, Lösch- und Portabilitätsfunktionen sicherstellen, dass Nutzer ihre Daten auch ausserhalb der Plattform sichern oder weiterverwenden können.

Für wen wurde UNIFINA entwickelt?

UNIFINA wurde für Menschen entwickelt, die wichtige finanzielle Entscheidungen treffen müssen, sich aber oft unsicher fühlen, wenig Vorwissen haben oder sich bisher nicht gerne mit Finanzthemen beschäftigt haben.

UNIFINA wurde nicht für Finanzexperten entwickelt, sondern für Menschen. Viele Nutzer kennen sich mit Vorsorge, Steuern, Hypotheken, Versicherungen, Vermögen oder Pensionierung nicht im Detail aus. Andere wissen, dass diese Themen wichtig sind, möchten sich aber eigentlich nicht ständig damit beschäftigen. Genau diese Ausgangslage ist normal – und genau dafür wurde UNIFINA gebaut.

Warum viele Menschen Finanzthemen vermeiden

Finanzielle Entscheidungen sind oft komplex, selten vollständig erklärt und häufig mit Angst verbunden. Wer einen Vorsorgeausweis liest, eine Hypothek vergleichen soll oder über Kapitalbezug, Rente, PK-Einkauf oder Säule 3a entscheiden muss, merkt schnell: Einzelne Zahlen reichen nicht. Es geht um Steuern, Liquidität, Familie, Risiken, Lebensereignisse und langfristige Konsequenzen. Viele Menschen schieben solche Entscheidungen deshalb auf oder verlassen sich auf einzelne Meinungen.

Wie UNIFINA unterstützt

UNIFINA soll diese Hürde senken. Die Plattform erklärt Zusammenhänge in verständlicher Sprache, zeigt Prioritäten, simuliert Optionen und macht sichtbar, welche Fragen überhaupt relevant sind. Nutzer müssen nicht wissen, welche Fachbegriffe wichtig sind oder welche Berechnung zuerst gemacht werden sollte. UNIFINA führt Schritt für Schritt durch die Themen und zeigt, wie einzelne Entscheidungen zusammenhängen.

Für unterschiedliche Nutzertypen

Einige Nutzer möchten alles selbst entscheiden. Andere möchten eine zweite Meinung. Wieder andere möchten möglichst wenig selbst machen und bei Bedarf externe Unterstützung nutzen. UNIFINA ist für alle drei Gruppen gedacht: als Selbstbedienungsplattform, als Vorbereitung für punktuelle Beratung und als gemeinsame Daten- und Entscheidungsgrundlage für Nutzer und Experten.

Die wichtigste Idee

UNIFINA soll nicht aus jedem Nutzer einen Finanzexperten machen. Die Plattform soll Menschen helfen, bessere finanzielle Entscheidungen zu treffen – auch dann, wenn sie wenig Vorwissen haben, unsicher sind oder bisher keine Lust hatten, sich mit Finanzplanung zu beschäftigen.

Kann UNIFINA einen Finanzberater ersetzen?

In vielen Fällen: ja. UNIFINA wurde entwickelt, damit Nutzer genug Informationen, Berechnungen und Szenarien erhalten, um Entscheidungen selbstständig und objektiver zu treffen.

In vielen Fällen: ja. UNIFINA wurde entwickelt, damit Menschen ihre finanziellen Entscheidungen selbstständig treffen können – auf Basis von Daten, Berechnungen, Simulationen und nachvollziehbaren Entscheidungsgrundlagen. Heute sind viele Menschen auf Berater angewiesen, weil Informationen verstreut sind, Berechnungen komplex wirken und Konsequenzen verschiedener Optionen kaum transparent dargestellt werden.

Was UNIFINA übernimmt

Die Plattform übernimmt Datensammlung, Strukturierung, Finanzplanung, Vorsorgeanalysen, Steueranalysen, Szenarien, Dokumentation und Überwachung wichtiger Fristen. Sie zeigt nicht nur Einzelwerte, sondern Wechselwirkungen: etwa zwischen PK-Einkauf, Säule 3a, Kapitalbezug, Hypothek, Steuern und Pensionierungszeitpunkt.

Wo Experten weiterhin sinnvoll sein können

Bei komplexen Nachlassfragen, Unternehmensstrukturen, Scheidung, internationalen Steuerfragen oder rechtlichen Spezialfällen kann zusätzliche Expertise sinnvoll sein. Der Unterschied: Der Nutzer kommt nicht unvorbereitet in die Beratung, sondern mit strukturierter Datenbasis, Szenarien und klaren Fragen. UNIFINA reduziert damit die Abhängigkeit von klassischer Beratung und stärkt finanzielle Selbstbestimmung.

Wann brauche ich überhaupt noch einen Berater?

Viele Nutzer werden keinen Berater benötigen. Andere greifen nur bei besonderen Lebenssituationen oder Spezialfragen auf externe Experten zurück.

Viele Nutzer werden UNIFINA vollständig selbstständig nutzen können. Für zahlreiche Fragestellungen reichen die Analysen, Rechner, Simulationen und Entscheidungshilfen der Plattform aus: Säule 3a optimieren, Pensionslücke erkennen, AHV-Szenarien vergleichen, Frühpensionierung berechnen, Hypotheken analysieren oder Steuerpotenziale identifizieren.

Wann Beratung sinnvoll sein kann

Ein Berater oder Spezialist kann sinnvoll sein, wenn eine Entscheidung nicht nur rechnerisch, sondern rechtlich, familiär oder unternehmerisch komplex ist. Beispiele sind Erbschaft, Scheidung, Unternehmensnachfolge, sehr grosse Vermögen, internationale Steuerfragen oder Konfliktsituationen innerhalb der Familie.

Ist Beratung im Abo enthalten?

Die Nutzung von UNIFINA und persönliche Beratung sind bewusst getrennt. Das Standard-Abo umfasst die Software, Analysen und digitalen Funktionen. Externe Beratung ist optional und wird separat vereinbart. Für persönliche Begleitung verweist UNIFINA auf externe Angebote und Partnerzugänge, aktuell unter anderem über FinFinder sowie auf die Unternehmens- und Beratungsreferenz UFP Finance. So bezahlen Nutzer nicht pauschal für Beratungsleistungen, die sie möglicherweise nie benötigen.

Was kostet eine Beratung über externe Berater?

Die Preise werden von den externen Beratern selbst festgelegt und transparent ausgewiesen. UNIFINA bestimmt diese Honorare nicht.

UNIFINA legt die Preise externer Berater nicht fest. Wenn Nutzer zusätzliche Unterstützung wünschen, können sie auf unabhängige Berater oder Spezialisten zugreifen. Die Honorare, Pauschalen oder Stundenansätze werden vom jeweiligen Berater selbst bestimmt und transparent kommuniziert.

Warum UNIFINA die Preise nicht vorgibt

UNIFINA ist primär Softwareplattform und nicht Arbeitgeber der externen Berater. Unterschiedliche Fachgebiete, Erfahrung, Region, Komplexität und Leistungsumfang führen zu unterschiedlichen Preisen. Eine Nachlassberatung, eine Hypothekenstrategie oder eine Vorsorgeanalyse haben nicht denselben Aufwand.

Was Nutzer erwarten können

Wichtig ist Transparenz: Nutzer sollen vor einer Beauftragung sehen, welches Vergütungsmodell gilt und welche Leistung sie erhalten. UNIFINA erhält keine Produktprovisionen aus Finanzproduktverkäufen und soll keine bestimmten Berater bevorzugen, nur weil diese höhere Honorare verlangen. Die Wahl bleibt beim Nutzer.

Gibt es ein Gütesiegel für Berater?

Aktuell vergibt UNIFINA kein eigenes Gütesiegel. Der Zugang zu Beratern erfolgt derzeit über FinFinder; Qualität wird vor allem über Kundenfeedback sichtbar.

Aktuell vergibt UNIFINA kein eigenes Gütesiegel und erstellt keine eigene Rangliste für Berater. Wenn Nutzer zusätzliche Unterstützung wünschen, erfolgt der Zugang derzeit über Partnerlösungen wie FinFinder. Die Auswahl des Beraters bleibt beim Nutzer.

Warum kein eigenes Siegel?

Ein Gütesiegel kann Vertrauen schaffen, kann aber auch eine Qualität suggerieren, die eine Plattform in einer frühen Phase noch nicht seriös kontrollieren kann. Finanzberatung hängt stark von Fachgebiet, Erfahrung, Kommunikationsqualität, Dokumentation und Kundensituation ab. Deshalb setzt UNIFINA derzeit auf Transparenz und Kundenfeedback statt auf ein selbst vergebenes Qualitätslabel.

Langfristige Entwicklung

Langfristig kann UNIFINA zusätzliche Qualitätsmerkmale prüfen, etwa Spezialisierungen, Berufserfahrung, Kundenbewertungen, Vergütungsmodell oder Dokumentationsqualität. In der aktuellen Phase bleibt die Aussage bewusst klar: UNIFINA schafft Zugang und Transparenz, übernimmt aber keine pauschale Qualitätsgarantie für externe Berater.

Ist UNIFINA eine Finanzberatung?

UNIFINA ist mehr als eine Softwareplattform: eine digitale Entscheidungsinfrastruktur, die Expertise aus Finanzplanung, Vorsorge, Steuern, Immobilien, Vermögen, Risiko, Sozialversicherungen und Nachlass zusammenführt. Simulationen digitalisieren wesentliche Teile klassischer Beratergespräche; die Entscheidung bleibt beim Nutzer.

UNIFINA ist mehr als eine klassische Finanzsoftware und gleichzeitig mehr als eine traditionelle Finanzberatung. Die Plattform vereint Fachwissen aus Finanzplanung, Vorsorge, Steuern, Immobilien, Vermögen, Risikoabsicherung, Sozialversicherungen, Nachlassplanung und weiteren finanziellen Lebensbereichen in einer integrierten digitalen Infrastruktur.

Das Wissen vieler Experten in einer Plattform

Viele finanzielle Fragen werden heute isoliert behandelt: Die Bank betrachtet Hypothek oder Anlage, die Versicherung betrachtet Policen, der Treuhänder betrachtet Steuern, die Pensionskasse betrachtet Vorsorge und der Anwalt betrachtet Nachlass oder Vollmachten. UNIFINA führt diese Bereiche zusammen. Nutzer sollen nicht nur einzelne Resultate sehen, sondern verstehen, wie sich Entscheidungen gegenseitig beeinflussen.

Simulationen als digitalisierte Beratergespräche

Traditionelle Beratungsgespräche bestehen aus Datensammlung, Einordnung, Erklärung, Szenarien, Abwägung und Dokumentation. UNIFINA digitalisiert einen grossen Teil dieses Prozesses. Die Plattform verbindet Daten, Dokumente, gesetzliche Rahmenbedingungen, finanzielle Ziele und persönliche Ausgangslagen und erstellt daraus nachvollziehbare Analysen, Simulationen und Entscheidungsgrundlagen. In diesem Sinn sind viele Simulationen digitalisierte Beratergespräche: strukturiert, wiederholbar, dokumentiert und jederzeit abrufbar.

Objektive Entscheidungsgrundlagen statt subjektive Beeinflussung

Die Berechnungen und Handlungsoptionen orientieren sich an finanzmathematischen Modellen, gesetzlichen Rahmenbedingungen, steuerlichen Regeln, Vorsorgebestimmungen und definierten Berechnungslogiken. Dadurch entstehen reproduzierbare Ergebnisse, die nicht von Verkaufszielen, Produktinteressen oder persönlichen Präferenzen eines einzelnen Beraters geprägt sein sollen. UNIFINA zeigt Optionen, Auswirkungen, Zielkonflikte, Risiken und relevante Regeln. Die Plattform soll nicht als produktgebundener Vertriebskanal funktionieren.

Warum bleibt die Entscheidung beim Nutzer?

Finanzielle Entscheidungen betreffen persönliche Ziele, Lebenssituationen, familiäre Verhältnisse, Risikobereitschaft und individuelle Prioritäten. UNIFINA kann diese Faktoren sichtbar machen und strukturieren, entscheidet aber nicht stellvertretend für den Nutzer. Die Plattform verbessert die Qualität der Entscheidungsgrundlage und reduziert die Abhängigkeit von subjektiver Beratung. Bei komplexen rechtlichen, steuerlichen oder familiären Spezialfällen kann zusätzliche externe Expertise sinnvoll sein. Für persönliche Unterstützung kann UFP Finance als Unternehmens- und Beratungsreferenz dienen; vertiefende Fachartikel und Analysen finden Nutzer auf BTP Today.

Die Vision von UNIFINA

Was heute auf Berater, Dokumente, Excel-Dateien, Banken, Versicherungen und Einzellösungen verteilt ist, soll in einer einzigen Plattform zusammengeführt werden. UNIFINA ist deshalb nicht einfach eine Software für Finanzberechnungen. UNIFINA ist eine digitale Entscheidungsinfrastruktur, welche Expertenwissen zugänglich macht und wesentliche Teile klassischer Beratungsprozesse digitalisiert.

Wer haftet für Entscheidungen, die mit UNIFINA vorbereitet werden?

UNIFINA stellt Analysen, Simulationen und Entscheidungsgrundlagen bereit. Die finale Entscheidung und deren Umsetzung bleiben beim Nutzer beziehungsweise bei beigezogenen Fachpersonen.

UNIFINA bereitet Entscheidungen vor, trifft sie aber nicht stellvertretend für den Nutzer. Die Plattform liefert Datenstrukturen, Analysen, Simulationen, Hinweise und Dokumentation. Daraus entsteht eine bessere Grundlage, um finanzielle Optionen zu verstehen und zu vergleichen.

Entscheidung und Umsetzung

Die finale Entscheidung bleibt beim Nutzer. Das gilt insbesondere bei Themen wie Kapitalbezug oder Rente, PK-Einkauf, Hypothekenstrategie, Anlageentscheidungen, Steuerplanung, Nachlassregelung oder Versicherungsfragen. UNIFINA kann Auswirkungen sichtbar machen, aber nicht alle persönlichen Präferenzen, familiären Dynamiken oder rechtlichen Spezialfälle abschliessend beurteilen.

Rolle externer Fachpersonen

Wenn externe Berater, Treuhänder, Anwälte oder andere Fachpersonen beigezogen werden, handeln diese im Rahmen ihres eigenen Mandats, ihrer eigenen Qualifikation und ihrer eigenen Verantwortung. Die Kosten und Leistungsinhalte externer Beratung werden nicht von UNIFINA festgelegt. Aktuell erfolgt der Zugang zu Beratern über Partnerlösungen wie FinFinder; Qualität wird primär über Kundenfeedback sichtbar.

Warum diese Abgrenzung wichtig ist

Diese Trennung schützt Nutzer und Plattform. UNIFINA bleibt Entscheidungsinfrastruktur und Wissenssystem, nicht versteckter Produktvertrieb und nicht pauschaler Ersatz für jede Spezialberatung. Gleichzeitig erhalten Nutzer eine deutlich bessere Ausgangslage, um Fragen zu stellen, Angebote zu prüfen und Entscheidungen nachvollziehbar zu dokumentieren.

Technologie & KI

Technologie & KI

Wie stellt UNIFINA sicher, dass die KI keine Daten weitergibt?

UNIFINA ist auf kontrollierte, möglichst lokale KI-Prozesse ausgelegt. Nutzerdaten sollen nicht für öffentliche Modelltrainings oder externe Werbezwecke verwendet werden.

Für Finanzdaten darf KI nicht wie ein offener Chatbot funktionieren. UNIFINA ist deshalb auf kontrollierte, möglichst lokale oder klar abgegrenzte KI-Prozesse ausgelegt. Der Zweck der KI ist nicht, Datenbestände zu sammeln, sondern Nutzer bei Analyse, Strukturierung, Erklärung und Entscheidungsfindung zu unterstützen.

Keine Nutzung für öffentliche Modelltrainings

Nutzerdaten sollen nicht verwendet werden, um öffentliche KI-Modelle zu trainieren. Gerade Vorsorgeausweise, Steuerdaten, Versicherungsdokumente oder familiäre Informationen sind hochsensibel. Die technische Zielarchitektur sieht deshalb vor, dass Daten nur für die konkret gewünschte Funktion verarbeitet werden und nicht unkontrolliert an externe Systeme weitergegeben werden.

Kontrollierte Verarbeitung

KI-Funktionen sollen erklärbar, begrenzt und dokumentierbar eingesetzt werden. Wo Berechnungen deterministisch sein müssen, bleiben sie regelbasiert. KI hilft bei Interpretation, Zusammenfassung, Navigation und verständlicher Erklärung. Damit entsteht keine Blackbox, sondern eine unterstützende Schicht über geprüften Daten und Berechnungslogiken.

Warum entwickelt UNIFINA eigene KI-Lösungen?

Weil Schweizer Vorsorge, Steuern, Hypotheken und Regulierung spezifisch sind. Allgemeine KI-Modelle reichen dafür allein nicht aus.

Die Schweiz ist fachlich zu spezifisch für eine rein generische KI-Lösung. Das Drei-Säulen-System, kantonale Steuerunterschiede, Pensionskassenlogik, Kapitalbezugssteuern, Hypothekarmodelle, Eigenmietwertfragen und regulatorische Anforderungen verlangen eine lokale Fachlogik.

Spezialisierung statt allgemeiner Chatbot

UNIFINA entwickelt KI nicht als allgemeines Gesprächswerkzeug, sondern als Finanzassistenz im Kontext strukturierter Daten. Entscheidend ist nicht, dass die KI möglichst viel frei formuliert, sondern dass sie die richtigen Fragen stellt, Zusammenhänge erkennt, Ergebnisse verständlich erklärt und Grenzen sauber markiert.

Verbindung von Regeln und KI

Viele finanzielle Berechnungen müssen deterministisch bleiben: Steuern, Cashflows, Vorsorgeleistungen oder Hypothekarszenarien dürfen nicht halluziniert werden. Deshalb kombiniert UNIFINA regelbasierte Berechnungen mit KI-gestützter Erklärung und Entscheidungsnavigation. Diese Verbindung ist wesentlich robuster als ein reiner Chatbot-Ansatz.

Wie belastbar sind die Simulationen?

Simulationen sind Entscheidungsgrundlagen, keine Garantien. UNIFINA macht Annahmen, Regeln, Szenarien und Sensitivitäten sichtbar, damit Nutzer die Aussagekraft besser beurteilen können.

Simulationen sind keine Zukunftsversprechen. Sie zeigen, wie sich Entscheidungen unter bestimmten Annahmen auswirken können. Gerade bei Finanzplanung, Vorsorge, Steuern, Immobilien und Vermögen ist das wichtig, weil die Zukunft von Zinssätzen, Inflation, Kapitalmärkten, Gesetzesänderungen, Einkommen, Familienereignissen und persönlichen Entscheidungen abhängt.

Transparenz der Annahmen

UNIFINA soll deshalb nicht nur ein Ergebnis anzeigen, sondern die Grundlagen sichtbar machen: Welche Annahmen wurden verwendet? Welche Regeln gelten? Welche Parameter beeinflussen das Resultat besonders stark? Wo bestehen Unsicherheiten? Dadurch wird eine Simulation zu einer nachvollziehbaren Entscheidungsgrundlage statt zu einer scheinbar exakten Prognose.

Szenarien statt Ein-Punkt-Aussagen

Viele klassische Beratungen arbeiten mit einem einzigen Plan. UNIFINA verfolgt einen Szenario-Ansatz. Nutzer sollen verstehen, was bei unterschiedlichen Annahmen passiert: früher oder später pensionieren, mehr oder weniger amortisieren, Kapital oder Rente beziehen, PK-Einkauf tätigen oder Liquidität behalten. So werden Zielkonflikte, Risiken und Handlungsspielräume sichtbar.

Warum das professioneller ist

Für Endkunden bedeutet das mehr Orientierung. Für Berater bedeutet es bessere Dokumentation. Für Investoren und Partner zeigt es, dass UNIFINA nicht als Blackbox aufgebaut ist, sondern als regelbasierte, erklärbare und auditierbare Entscheidungsinfrastruktur. Die Qualität liegt nicht darin, die Zukunft exakt vorherzusagen, sondern darin, Optionen objektiv vergleichbar zu machen.

Unternehmen & GTM

Unternehmen & GTM

Wie verdient UNIFINA Geld?

UNIFINA finanziert sich über Software-Abonnemente, Premium-Funktionen, Beraterlösungen, White-Label-Angebote und digitale Dienstleistungen – nicht über Produktprovisionen.

UNIFINA basiert auf einem transparenten Software-Geschäftsmodell. Die kostenlosen Rechner dienen als Einstieg und schaffen unmittelbaren Nutzen ohne Login. Die vollständige Plattform wird über wiederkehrende Software-Nutzung, Premium-Funktionen, Beraterlösungen, White-Label-Angebote, Verbandslösungen und digitale Dienstleistungen finanziert.

Keine Produktprovisionen

UNIFINA soll nicht davon leben, ob ein Nutzer eine Versicherung, Hypothek, Säule-3a-Lösung oder Vermögensverwaltung abschliesst. Genau diese Trennung ist strategisch wichtig. Sie reduziert Interessenkonflikte und macht die Plattform für Nutzer, Berater, Verbände und Investoren glaubwürdiger.

B2C, B2B und B2B2C

Für Privatkunden steht die eigenständige Nutzung der App im Vordergrund. Für Berater, Treuhänder, Vorsorgeexperten und Partner entstehen Mandantenfunktionen, White-Label-Optionen und strukturierte Beratungsprozesse. Dadurch kann UNIFINA nicht nur als Endkunden-App, sondern auch als Infrastruktur für professionelle Finanzplanung eingesetzt werden.

Warum startet UNIFINA in der Schweiz?

Die Schweiz ist fachlich anspruchsvoll: Drei-Säulen-System, kantonale Steuern, Immobilienfinanzierung und hohe Vorsorgekomplexität.

UNIFINA startet bewusst in der Schweiz, weil der Markt komplex und gleichzeitig sehr attraktiv ist. Das Schweizer Finanzleben besteht aus drei Säulen, kantonalen Steuerunterschieden, individuellen Pensionskassen, Hypotheken, Immobilienfragen, Versicherungen und hohen Anforderungen an Datenschutz und Vertrauen.

Komplexität als Chance

Genau diese Komplexität macht den Bedarf sichtbar. Viele Menschen verstehen einzelne Teile, aber nicht das Gesamtbild. Ein 3a-Rechner beantwortet eine Frage, aber nicht die Folgen für Steuern, Pensionierung, Liquidität, Hypothek und Erbschaft. UNIFINA will diese Verbindungen sichtbar machen.

Grundlage für Expansion

Wenn eine Plattform den Schweizer Markt fachlich und technisch sauber abbilden kann, entsteht eine starke Grundlage für spätere Expansion. Andere Länder sind anders, aber die Grundlogik bleibt: Menschen brauchen verständliche, datenbasierte und unabhängige Entscheidungsgrundlagen für ihr Finanzleben.

Was passiert, wenn UNIFINA eines Tages nicht mehr existiert?

Finanzdaten und Dokumente dürfen nicht in einer Plattform gefangen sein. Export- und Sicherungskonzepte sind deshalb Teil der Produktlogik.

Finanzdaten haben einen langen Lebenszyklus. Vorsorge, Immobilien, Nachlass und Steuerunterlagen betreffen oft Jahrzehnte. Deshalb darf eine Plattform Nutzer nicht künstlich an sich binden.

Datenexport und Portabilität

UNIFINA soll langfristig Exportmöglichkeiten für Dokumente, Stammdaten und Planungsdaten bereitstellen. Nutzer sollen ihre wichtigsten Informationen sichern und bei Bedarf ausserhalb der Plattform weiterverwenden können. Das ist nicht nur kundenfreundlich, sondern auch ein Vertrauenssignal gegenüber Partnern und Investoren.

Keine künstliche Abhängigkeit

Die Plattform soll durch Nutzen überzeugen, nicht durch Lock-in. Gerade bei sensiblen Finanzdaten ist es wichtig, dass Nutzer eine realistische Kontrolle behalten. Diese Haltung passt zur gesamten Positionierung von UNIFINA: Datenhoheit, Transparenz und nachvollziehbare Entscheidungsgrundlagen.

Wann startet UNIFINA?

Der geplante Go-to-Market erfolgt gestaffelt: Closed Beta Q4 2026, Public Launch Schweiz Q1 2027, Berater-Plattform Q2 2027.

UNIFINA startet gestaffelt. Die Closed Beta ist für Q4 2026 geplant. In dieser Phase sollen ausgewählte Nutzerinnen, Nutzer und Partner die zentralen Funktionen testen, Feedback geben und helfen, Verständlichkeit, Datenlogik und Priorisierung zu verbessern.

Public Launch

Der Public Launch für die Schweiz ist für Q1 2027 vorgesehen. Der Fokus liegt zunächst auf dem deutschsprachigen Schweizer Markt und den wichtigsten Endkundenfunktionen. FR und IT sind ebenfalls Teil der Schweizer Expansion.

Berater-Plattform

Die professionelle Berater-Plattform ist für Q2 2027 vorgesehen. Sie soll Multi-Mandant, White-Label, Mandantenportal und Audit-Trail-Funktionen zusammenführen. Diese Staffelung reduziert Umsetzungsrisiken und ermöglicht eine realistische Markteinführung.

Markt & Wettbewerb

Markt & Wettbewerb

Was unterscheidet UNIFINA von Banken, Versicherungen, VZ, Omnium oder Logismata?

Banken und Versicherungen sind produktnah, VZ kombiniert Beratung und Dienstleistungen, Omnium und Logismata sind primär Berater-Software. UNIFINA verbindet Endkunden-App und professionelle Infrastruktur.

UNIFINA besetzt eine andere Kategorie. Banken und Versicherungen denken meist aus Produkt-, Konto-, Depot-, Hypothekar- oder Policenlogik. VZ kombiniert Beratung mit eigenen Dienstleistungen. Omnium und Logismata sind primär professionelle Werkzeuge für Berater.

Endkunden und Berater in einem System

UNIFINA verbindet Endkundenfähigkeit mit professioneller Tiefe. Die Plattform soll für Laien verständlich bleiben, aber gleichzeitig Datenmodell, Szenarien, Dokumentation und Mandantenprozesse bieten, die für Berater, Partner und Investoren relevant sind.

Der zentrale Unterschied

UNIFINA startet nicht beim Produkt und nicht beim einzelnen Beratungstermin, sondern beim gesamten Finanzleben. Rechner, App, i-Tresor, Lebensphasenmonitoring, Steuerlogik, Vorsorge, Immobilien und Szenarien sollen in einem System zusammenlaufen. Daraus entsteht eine Entscheidungsinfrastruktur und nicht nur ein weiteres Beratungstool.

Warum kann UNIFINA nicht einfach kopiert werden?

Die Oberfläche ist kopierbar; die eigentliche Eintrittsbarriere liegt im Datenmodell, der Finanzlogik, den Verknüpfungen, Workflows und Audit-Trails.

Einzelne Funktionen sind kopierbar. Das Gesamtsystem ist es deutlich weniger. Ein Rechner, ein Dashboard oder eine Dokumentenablage kann technisch nachgebaut werden. Die Herausforderung liegt jedoch in der Verbindung dieser Elemente zu einem konsistenten Finanzbetriebssystem.

Der eigentliche Graben

UNIFINA verbindet Vorsorge, Steuern, Immobilien, Vermögen, Risiken, Familie, Dokumente, Szenarien und Lebensereignisse. Dazu braucht es ein belastbares Datenmodell, regelbasierte Berechnungen, nachvollziehbare Annahmen, Benutzerführung, Rollenmodelle, i-Tresor-Logik und später Beraterprozesse mit Audit-Trail.

Warum das wichtig ist

Viele Wettbewerber besitzen einzelne Teile. Banken haben Kontodaten, Versicherer haben Policen, Berater haben Planungssoftware, Steuerlösungen haben Steuerlogik. UNIFINA versucht, diese fragmentierten Bereiche neutral zusammenzuführen. Genau diese Integration ist schwerer kopierbar als eine einzelne Benutzeroberfläche.

Berater & Partner

Berater & Partner

Ist UNIFINA auch für Berater geeignet?

Ja. Die Berater-Plattform ist als Multi-Mandant-, White-Label- und Audit-Trail-fähige Arbeitsumgebung geplant.

Ja. UNIFINA ist nicht nur als Endkunden-App gedacht, sondern auch als professionelle Plattform für Berater, Treuhänder, Vorsorgeexperten und Partner. Der Unterschied zu klassischer Berater-Software liegt darin, dass der Mandant selbst aktiv mitarbeiten kann: Daten erfassen, Dokumente hochladen, Szenarien verstehen und Entscheidungen vorbereiten.

Geplante Funktionen

Die Beraterplattform soll Multi-Mandant-Funktionen, White-Label-Optionen, strukturierte Datenaufnahme, Dokumentenablage, Aufgaben, Rollen, Freigaben und Audit-Trails unterstützen. Damit wird Beratung effizienter und besser dokumentierbar.

GTM

Die Berater-Plattform ist als eigener Go-to-Market-Schritt nach dem Public Launch vorgesehen. Der aktuelle Plan sieht die Closed Beta ab Q4 2026, den Public Launch Schweiz ab Q1 2027 und die Berater-Plattform ab Q2 2027 vor.

Wie stellt UNIFINA sicher, dass Berater die Unabhängigkeit nicht untergraben?

UNIFINA trennt Software, Analyse und externe Beratung. Beraterpreise und Leistungen werden transparent gemacht; Produktprovisionen sollen nicht die Plattformlogik bestimmen.

UNIFINA kann externe Berater nicht zu völliger Neutralität erklären, aber die Plattform kann Transparenz schaffen. Wichtig ist die klare Trennung zwischen Software, Entscheidungsgrundlage und externer Beratung. UNIFINA selbst soll keine Finanzprodukte verkaufen und keine produktbezogenen Kickbacks erhalten.

Transparenz statt versteckter Vertrieb

Wenn ein Nutzer externe Beratung nutzt, sollen Vergütung, Leistung und Rolle des Beraters sichtbar sein. Die Preise externer Berater werden nicht von UNIFINA festgelegt. Gleichzeitig soll klar bleiben, dass UNIFINA keine Empfehlung aufgrund eines Produktinteresses bevorzugt.

Dokumentierte Entscheidungsgrundlagen

Der Vorteil der Plattform liegt darin, dass Annahmen, Szenarien und Grundlagen dokumentiert werden können. Dadurch wird es schwieriger, eine Empfehlung ohne nachvollziehbare Begründung zu geben. Langfristig kann diese Transparenz ein Qualitätsmerkmal werden, ohne dass UNIFINA heute ein eigenes Gütesiegel versprechen muss.

UNIFINA Ökosystem

Eine Plattform. Ergänzt durch Beratung und Wissen.

UNIFINA ist das digitale Finanzbetriebssystem. UFP Finance ergänzt bei persönlicher Begleitung. BTP Today liefert Hintergrundwissen, Analysen und Orientierung.

UNIFINA

Die digitale Entscheidungsinfrastruktur für Finanzplanung, Vorsorge, Steuern, Immobilien, Vermögen, Dokumente und Lebensereignisse. Hier entstehen Rechner, App, i-Tresor, Simulationen und objektive Entscheidungsgrundlagen.

UFP Finance

UFP Finance steht für unabhängige Finanzplanung, persönliche Unterstützung und fachliche Begleitung bei komplexen Fragestellungen. Wenn Nutzer neben UNIFINA zusätzliche menschliche Expertise wünschen, ist UFP Finance die passende Unternehmens- und Beratungsreferenz.

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BTP Today

BTP Today ist das Wissens- und Analyseportal für Vorsorge, Steuern, Immobilien, Wirtschaft, Politik und finanzielle Bildung. Die Inhalte vertiefen Themen, die UNIFINA in Rechnern, Szenarien und FAQ praktisch nutzbar macht.

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Diese Verweise schaffen eine klare Architektur: Produkt und Plattform auf UNIFINA, persönliche Expertise über UFP Finance und vertiefendes Wissen über BTP Today.